Name: Gast
Drachen: (noch) keine
Punkte: (noch) keine
Gold: 1800
Forum  News  Highscore  Dragopedia  10.03.2010 10:39:05 Uhr

Beweise Dich als meisterhafter Stratege, schlauer Händler und kluger Herrscher in Dragosien, dem Land der Drachen.

Errichte eine Siedlung, baue eine Drachenzucht auf und messe Dich in der königlichen Liga der Drachen.

Spiele online, direkt im Browser, in einer Welt mit realen Spielern, echter Strategie, friedlichem Handel und sportlichem Vergleich.

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Profil der Gilde Die Gilde der Drachenfreunde (GDDF).
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Die Mitglieder und ihre Drachen:

Sabrinahorsi (Oberste Drachenfreundin , 3.663 Punkte)
Dark6241 (Drachenfreund, 4.559 Punkte) mit: FeuerJoshi
saphira189 (Drachenfreund, 3.682 Punkte) mit: Ysera und Zeus
Akro (Drachenrat, 2.320 Punkte) mit: Excidium und Drachenei
_Yuki_ (Drachenrat, 1.841 Punkte) mit: Saphira und Sasha und Zero
Darklight (Drachenrat, 1.077 Punkte) mit: Darkschadow
LostAngel87 (Drachentrainer, 4.209 Punkte) mit: Narthan und Gilgalad
Nightshadow (Drachentrainer, 3.510 Punkte) mit: Zyrafyr und Drachenei
THE_DRAGON (Drachentrainer, 1.987 Punkte) mit: Vatra
kikiisa (Drachentrainer, 256 Punkte)
sunshine2176 (Wohltätiger Spender, 4.205 Punkte)
kitti (Wohltätiger Spender, 2.966 Punkte) mit: LUNA
chaos84 (Drachenliebhaber-ab 2000Punkten, 4.613 Punkte) mit: Erago
escortflyer (Drachenliebhaber-ab 2000Punkten, 4.109 Punkte) mit: cerberus
MolaMufflon (Drachenliebhaber-ab 2000Punkten, 3.470 Punkte) mit: Asgorath
bonggman (Drachenliebhaber-ab 2000Punkten, 3.446 Punkte) mit: bongobongo und bingabinga
TeraDragoon (Drachenliebhaber-ab 2000Punkten, 3.361 Punkte) mit: Beshemoth
Addi82 (Drachenliebhaber-ab 2000Punkten, 3.299 Punkte) mit: Schmauch und Alia
Yubel (Drachenliebhaber-ab 2000Punkten, 3.096 Punkte) mit: Kaira
sinasos (Drachenliebhaber-ab 2000Punkten, 2.782 Punkte) mit: Ejder und sirine
Bubblee (Drachenliebhaber-ab 2000Punkten, 2.716 Punkte) mit: SiLira
joba81 (Drachenliebhaber-ab 2000Punkten, 2.695 Punkte) mit: Thorn
mika_21 (Drachenliebhaber-ab 2000Punkten, 2.390 Punkte) mit: Fuchur
Ennomen (Drachengeselle-bis 2000Punkte, 2.156 Punkte)
FishyFish (Drachengeselle-bis 2000Punkte, 1.865 Punkte) mit: Auctoritas
Kida (Drachengeselle-bis 2000Punkte, 1.836 Punkte)
Arya09 (Drachengeselle-bis 2000Punkte, 1.831 Punkte)
oltaci (Drachengeselle-bis 2000Punkte, 1.678 Punkte)
knuddelela (Drachengeselle-bis 2000Punkte, 1.625 Punkte) mit: kira
beles (Drachengeselle-bis 2000Punkte, 1.356 Punkte)
drachenheer (Drachengeselle-bis 2000Punkte, 1.227 Punkte)
Finchenfee (Drachengeselle-bis 2000Punkte, 1.005 Punkte)
IAFfan95Larissa (Drachengeselle-bis 2000Punkte, 890 Punkte)
patricifiko99 (Drachengeselle-bis 2000Punkte, 648 Punkte)

Gildenprofil:

Hey, hallo du da!
Schön, dass du dich auf unser Gildenprofil verirrt hast:)
Wo du schon mal da bist, kannst du es dir doch auch gleich gemütlich machen und unsere Geschichte lesen;)
Falls du, nachdem du unsere Geschichte gelesen hast, vorhast, bei uns einzutreten, sind hier schon mal die Regeln:

1.Wir respektieren einander und sind freundlich und nett zu allen, denn diese Gilde soll eine friedliebende sein!
2.Die Mitglieder sollten regelmäßig on sein und auch ab und zu was spenden, damit wir nach ganz oben kommen(vielen Dank schonmal im Voraus!:))
3.Sagt bitte der Gildenleiterin Sabrinahorsi Bescheid, wenn ihr für längere Zeit inaktiv seid oder in den Urlaub fahrt(selbst wenn es nur 2Tage sind)!!!Bei Missachtung dieser Regel wird man ohne Kommentar aus der Gildenliste eliminiert, so Leid es uns tut, aber die Regeln müssen beachtet werden.
4.HABT SPAß!!!;D

Wir haben auch eine Partnerschaftsgilde, mit der wir sehr gut befreundet sind, und die einen Besuch mehr als wert ist:


TdDS



Die Geschichte der Gilde der Drachenfreunde

An einem schönen Sommertag fand ein Ereignis statt, das die Welt von Menschen und Drachen für immer veränderte.
Was geschah?
Nun, das musst du schon selber lesen....

1.Kapitel
°°°°°°°°°°
"Wo gehst du denn hin, Sabrina?"
In einer Hütte in einem Dorf nahe dem Drachenwald zuckte ein Mädchen zusammen.
"Mist", dachte sie, "warum ist ausgerechnet meine Mutter die einzige Person, an der ich mich nicht unbemerkt vorbeischleichen kann?".
Laut sagte sie:"Ich wollte mir nur ein wenig die Beine vertreten gehen. Wieso?"
"Nun", antwortete ihre Mutter, "erstens habe ich mich gefragt, wieso du dich deshalb heimlich davon machst und zweitens will ich nicht, dass du dich abends draußen herumschleichst, vor allem nicht, wo wir doch so nahe am Drachenwald leben.".
Sabrina stöhnte innerlich auf.
Diese Diskussion führten sie wirklich jedes mal!
"Ach Mama, ich bin kein kleines Kind mehr, also hör auf, mich wie eines zu behandeln! Wenn ich spazieren gehen will, dann tue ich das auch, denn das ist ja wohl nichts Verbotenes, oder?".
Mit diesen Worten rauschte sie aus der Hütte.
Sie seufzte.
Warum nur führte sich ihre Mutter jedes mal so auf, wenn sie einen längeren Spaziergang machen wollte?
Sie wusste schließlich, dass sie sich vor dem Drachenwald und seinen Bewohnern, den Drachen in Acht nehmen musste.
Denn seit einer ihrer Jäger versucht hatte, einen Drachen zu töten, um seine Familie zu ernähren, waren die Drachen des Drachenwaldes außer Rand und Band, zumal sie sich schon vorher nicht gerade gut verstanden hatten.
Aber seit dieses Vorfalls verschwanden alle Menschen, die in den Wald gingen.
Da schreckte sie auf einmal ein lautes Grunzen aus ihren Gedanken.
Sie schaute hoch-und erstarrte.
Vor ihr war ein Troll aufgetaucht, ein acht Fuß hoher, stinkender, eine eisenbeschlagene Keule schwingender Muskelberg.
Sabrina fluchte, griff instinktiv an ihren Gürtel, wo normalerweise ihr Dolch steckte-und fluchte noch mehr:
Sie hatte ihren Dolch auf ihr Bett gelegt, als sie zum Fluss zum Schwimmen gegangen war gehackt hatte und dort gelassen!
Mit einem noch vernehmlicheren Grunzen walzte der Troll auf sie zu, die Keule zum Schlag erhoben.
Das Mädchen schaute sich panisch um.
Was sollte es jetzt tun?
Da bemerkte es, dass es nicht weit vom Wald entfernt war, höchstens zehn Meter.
Sie fackelte nicht lange.
Mit einem stummen Schrei stürmte sie los, auf den Wald zu.
Doch der Troll sprang ihr hinterher und seine Schnelligkeit aufgrund seiner Größe machte sich bemerkbar.
Da erhöhte sie mit einem wütenden Knurren noch einmal ihr Tempo, machte einen Hecht nach vorne-und befand sich plötzlich mitten im Wald.
Der Troll grollte und knurrte, während er versuchte, ihr zu folgen, doch die Bäume standen so eng beieinander, dass er nicht durchkam und sie waren so groß und mächtig, dass er sie nicht ausreißen konnte.
Im ersten Moment grinste sie schadenfreudig, aber dann wurde ihr klar, dass sie selbst nicht aus dem Wald kam, solange der Troll vor dem einzigen Eingang stand und selbst wenn er einschlief, würde er ihn immer noch mit seiner Masse versperren.
Sie wusste, dass es nur einen Weg gab, hier jemals wieder herauszukommen.
Sie drehte sich um und lief weiter in den Wald hinein, auf der Suche nach einem anderen Ausgang.


2.Kapitel
°°°°°°°°°°
Sabrina stöhnte und fluchte.
Ihr taten die Füße weh vom tagelangen, nur von kurzen Pausen unterbrochenen, Laufen, ihr Magen grummelte ununterbrochen, da sie sich nur von den wenigen Beeren und Wurzeln ernährte, die sie fand und sie hatte es gehörig satt, immer nur Bäume zu sehen, so weit das Auge reichte.
Außerdem war es schon eine Weile her, seit sie das letzte Mal etwas getrunken hatte.
Dazu kam noch, dass der Weg, auf dem sie vor sich hinstolperte, gar keiner war, sondern nur ein Trampelpfad, den ein paar Wildschweine durch den Wald getrieben hatten, was sich dadurch auszeichnete, dass er kreuz und quer und manchmal auch im Kreis verlief, da die Schweine nichts anderem folgten als ihrer Nase.
"Was gäbe ich nur für einen Schluck Wasser!", dachte sie sehnsüchtig.
Plötzlich blieb sie wie angewurzelt stehen.
Vor ihr war mit einem Mal eine riesiges, wunderschönes Tal erschienen.
Es gab einen großen See am anderen Ende, der so klar war, dass sie bis auf seinen Grund schauen konnte und einige kleinere Felsformationen, die in ihn hineinragten und wie zum Klettern geschaffen schienen.
Und vor den Felsformationen erstreckte sich eine riesige, satte, grüne Wiese.
Ganz weit entfernt ragten riesige Berge in die Höhe.
Rechts von ihr war nur Wald, also schaute sie nach links-
und hielt die Luft an.
Als sie wieder atmen konnte, rieb sie sich die Augen, angesichts der unfassbaren Szene, die sich ihr darbot.
Einmal, zweimal, dann gab sie es auf.
Dort gab es eine große Bergkette, in der sich hunderte von Höhlen befanden und vor diesen Höhlen lagen dutzende-
Erschrocken hielt sie in ihren Gedanken inne, als sie über sich ein ohrenbetäubendes Brüllen hörte.
Über ihr flog noch einer.
Wahrscheinlich ein Wachposten.
Das letzte Wort, das sie dachte, bevor ihr schwarz vor Augen wurde und sie bewusstlos zu Boden sank war:
Drachen.

3.Kapitel
°°°°°°°°°°

Das erste, was sie hörte, waren die Stimmen.
Aber irgendwas stimmte nicht mit ihnen, sie konnte nur noch nicht sagen, was.
Dann kam die Erinnerung an das Geschehene zurück.
Sie setzte sich ruckartig auf-und sank sofort wieder zurück.
Um sie herum hatten sich 7Drachen aufgebaut, majestätische, riesige, wunderschöne Geschöpfe.
Und alle funkelten sie sie aus bösen, misstrauischen Augen an.
"So", sagte eine mächtige Stimme hinter ihr und es wurde schlagartig still, "bist du also doch wieder aufgewacht.
Wie schwächlich ihr Zweibeiner doch seid!"
Normalerweise wäre ob so einer Bemerkung ihr Zorn aufgewallt, aber sie spürte, dass dies nicht die richtige Zeit dafür war.
"Ha....Hallo!", begann sie zögernd, "also ich bin Sabrina.Ich...ich will nichts Böses, es ist nur so, dass ich mich verirrt habe und...und....".
Hier versagte ihre Stimme und sie wollte hastig aufstehen und gehen, als eine monströse Klaue sie von hinten packte und zurück auf die Erde wuchtete.
"Nicht so hastig, Kleine!", ertönte die Stimme von vorhin, "so einfach kannst du dich nicht aus dem Staub machen!".
"Was wollt ihr von mir?", fragte sie und merkte erleichtert, dass trotz ihrer Furcht ihre Stimme zurückkehrte, "ich habe euch doch nichts getan!"
"Du nicht, aber die Angehörigen deines Volkes.Komm mit!", befahl man ihr und es blieb ihr nichts anderes übrig, als zu gehorchen.
"Das fängt ja toll an" dachte sie und ging mit den Drachen, wobei sie fast rennen musste, um Schritt halten zu können.

4.Kapitel
°°°°°°°°°°

Auf dem Weg zur Höhle konnte sie sich ein genaues Bild von dem Drachen machen, der sie so zornig angesprochen hatte.
Er war groß und seine Schuppen waren von einem strahlendem Gold.
Und obwohl man meinen sollte, dass es nur eine Definition von Gold gab, so kam es ihr doch vor, als hätte jede seiner Schuppen eine andere Schattierung.
Auch ihre Größe variierte:
Während die zarten(und nichtsdestotrotz undurchdringlichen) Schuppen an seinem Hals gerade einmal so groß wie der Fingernagel ihres Daumens war, so waren die größten, welche an seinem Bauch drapiert waren, mitunter so groß wie ihr Kopf.
Der Drache strahlte, selbst für einen Drachen, eine ungeheure Würde und Autorität aus und daraus und der Tatsache, dass er offensichtlich eine Art "Leibgarde", die aus 7Drachen bestand, besaß und sich alle vorüberkommenden Drachen vor ihm verneigten, schloss sie, dass der unglaublich riesige Drache vor ihr der Drachenlord oder -könig oder was auch immer war.
Schließlich kamen sie vor der Öffnung einer gigantischen Höhle an, die so groß war, dass selbst die Drachen, die den größten Baum des Waldes überragten, darunter klein erschienen, als sie hindurchschritten.
Mit einer Kunstfertigkeit, die sie den titanischen Geschöpfen gar nicht zugetraut hätte, hatte ein Drache (oder auch mehrere, dass wusste sie nicht) wunderschöne Muster und Reliefs in die Höhlenwand geschnitzt.
"Was machen wir hier?Was wollt ihr denn von mir, sagt es doch endlich!", rief sie schließlich aus, als sie einfach genug hatte von all dem.
Sie war nicht tagelang durch den Wald geirrt, um von irgendwelchen Drachen gefressen zu werden!
Sie erhielt keine Antwort, ihr wurde nur von einem der Drachen ein böser Blick ob ihrer Ruhestörung zugeworfen.
Dann kamen sie um eine letzte Ecke und ihr stockte der Atem:
Dort vor ihr lag ein wundervoller Altar aus Diamant und Gold und auf einem darauf ausgelegten Kissen lag ein Drache.
Er ähnelte sehr stark dem Drachen, der sie hergeführt hatte.
Ja, es ging sogar so weit, dass der Drache wie eine Miniaturfigur des vor ihr stehenden Drachen wirkte.
Der Drache auf dem Altar hustete rasselnd und nun sah sie die lange Wunde, die sich über dessen Brust zog.
Eiter trat aus ihr heraus und eine grünliches Gift, das nicht schwer als solches zu erkennen war, da es alles, mit dem es in Berührung kam, verätzte.
Auch den Drachen.
Dann begriff sie.
Das konnte nur-
"Ja", sagte der Drachenkönig, der sie die ganze Zeit beobachtet hatte, leise, "schau dir nur an, was ihr verfluchten Zweibeiner mit meinem Sohn gemacht habt."

5.Kapitel
°°°°°°°°°°

Schockiert starrte Sabrina den verletzten Drachen an.
"Aber.....", sagte sie, dann versagte ihr die Stimme, als ihr die Ungeheuerlichkeit dieses Verbrechens klar wurde.
Tränen liefen ihr die Wange hinunter, als sie erkannte, um welches Gift es sich handelte.
Die Drachen starrten sie verwundert an.
Eine solche Reaktion hatten sie nicht von einem Zweibeiner, von denen es doch hieß, so kaltherzig zu sein, erwartet.
Dann herrschte der Drachenkönig sie barsch an:"Was heulst du so rum?!"
Sie schluchzte:"Warum wohl?Wegen deinem Sohn, verdammt!", hier zischten die Drachen empört, doch jetzt war sie in Fahrt und nicht willens, sich unterbrechen zu lassen und fuhr ungerührt fort, "das Gift, mit dem er infisziert ist, ist hochgradig tödlich.Es ist ein wahres Wunder, dass dein Sohn überhaupt so lange überlebt hat!Bei diesem Gift handelt es sich um kein anderes als den Saft des Almora-Baumes."
Die Drachen redeten wirr durcheinander.
Von dieser Baumart hatten sie noch nie gehört.
Der König hob die Stimme und es wurde schlagartig wieder still:"Wieso weißt DU kleines Menschenkind", er spie das Wort so verächtlich aus, als wäre es von Warzen befallen, "von einer Pflanze, die WIR, die Drachen, die wir dem ältesten Volk Aistaras entstammen und die uralten Hüter alles Wissens sind, nicht kennen?"
"Nun, das liegt daran, dass der Almora-Baum merkwürdigerweise nicht in der Natur wächst, sondern nur in großen Städten.Außerdem gibt es ihn erst seit ein paar Jahrzehnten.Es gibt sogar einige Menschenvölker, die nichts von diesem Gewächs wissen.Die Drakier aber, das Volk, zu dem wir gehören, haben diesen Baum bereits erforscht und festgestellt, dass sein Saft ein hochgradiges Gift abgibt, von dem bis jetzt erst eine Person geheilt wurde..."
Hier wurde sie von dem Drachen unterbrochen:"Heißt das etwa, es gibt ein Heilmittel?!"
"Ja, das gibt es, aber es ist furchtbar schwer zu beschaffen."
"Und wie kriegt man es?"
"Man nimmt ein wenig von dem Almora-Baum, je nachdem, wie groß die Wunde ist, und...."
"Ja, wo ist denn das Problem?!Das wirst du halt einfach beschaffen!"
"Könnte ich wohl bitte EINMAL ausreden?Ich war nämlich noch nicht fertig und das, was ich jetzt sage, ist von großer Wichtigkeit", ohne die Antwort abzuwarten, die höchstwahrscheinlich sehr scharfzüngig gewesen wäre, sprach sie weiter, "das Problem ist, dass, wenn ein Drache durch einen Menschen mit diesem Gift verwundet wurde, der Drachenkönig des betroffenen Stammes und der Anführer oder die Anführerin des schuldigen Stammes, sich über dem Gift versöhnen müssen."
"Waaaaas?!", schrien die Drachen, "Wir? Uns versöhnen? Mit EUCH? Niemals!"
"Seid still!", donnerte der Drachenkönig, "ich muss nachdenken.Lasst mich allein.Nehmt das Menschenkind mit und sperrt es in den Käfig!" und als er sah, wie rachsüchtig die Augen seiner Drachengarde glänzten, fügte er noch hinzu, "und behandelt sie gut.Es kann sein, dass wir sie noch brauchen."
Widerstandslos ergab Sabrina sich ihrem Schicksal.
Es hatte ja doch keinen Zweck und sie war noch zu geschockt von dem Schicksal des Königssohnes.
Als sie in einen Käfig geschubst wurde und die Tür aus Gitterstäben sich hinter ihr schloss, ging sie zur gegenüberliegenden Wand und ließ sich an ihr herabrutschen, bis sie sich in einer sitzenden Position wiederfand.
Sie fing erst an zu weinen, als die Drachen und mit ihnen alles Licht um sie herum verschwunden war.
Warum nur hatte sie nicht auf ihre Mutter gehört?

6.Kapitel
°°°°°°°°°°

Sabrina hatte jegliches Zeitgefühl verloren.
In ihrer Gefängnishöhle gab es nicht einmal einen Schlitz, der verraten hätte, ob es draußen hell oder dunkel war und man brachte ihr das Essen in unregelmäßigen Abständen und mit gleich viel Inhalt.
Sie fühlte sich wie eine leere Hülle, ohne jeden Zweck.
Gewiss, am Anfang hatte sie geschrien und gefleht und tausend Fluchtpläne geschmiedet.
Doch mit jedem verworfenen Plan schmolz ihre Hoffnung und schließlich war ihr alles egal.
So bemerkte sie die Schritte gar nicht, bis sie direkt vor ihrem Käfig waren, was einiges heißen mochte, denn Drachen waren alles andere als lautlose Geschöpfe.
Desinteressiert schaute sie hoch-und wurde so sehr geblendet, dass sie meinte, fast blind zu werden.
Es war schon eine Ironie des Schicksals:
Erst hatte sie sich nichts sehnlicher als ein wenig Licht gewünscht und nun, wo es welches gab, wollte sie es nur noch dunkel haben.
"Komm mit", befahl man ihr.
Als der Drache bemerkte, dass sie keinerlei Anstalten machte, aufzustehen, zog er sie grob hoch und raus mit sich fort, endlos lang durch Gänge und über Kreuzungen, an Weggabelungen, Grotten und Höhlen vorbei.
Sabrina ließ sich einfach mitschleifen.
Als sie endlich angekommen waren, ließ der Drache sie einfach los und nur mit Mühe konnte sie verhindern, dass sie auf den Boden klatschte.
"So, Menschenmädchen", sagte der Drachenkönig, der schon in der Höhle war.
Erst jetzt realisierte Sabrina, dass der Wächterdrache sie geradewegs in die Höhle des verwundeten Königssohne gebracht hatte.
Sabrinas Gedanken wurden von dem Drachenkönig unterbrochen:"Ich habe einen Entschluss gefasst."

7.Kapitel
°°°°°°°°°°°

Als Sabrina wieder die Augen aufschlug, war sie sehr erleichtert.
Anscheinend war es doch nur ein Traum gewesen, was der Drachenkönig ihr gesagt hatte.
Doch dann fluchte sie derb, als sie bemerkte, dass sie in einem Bett aus Moos lag, das offentlich einer der kleineren Drachen hergerichtet hatte, und dass die Kammer, die sie erblickte, als sie die Augen aufschlug, im Gegensatz zu dem Käfig von einem stetigen Dämmerlicht erleuchtet wurde.
Also doch kein Traum!
Ihr Gesicht verdüsterte sich, als sie an den letzten Abend zurückdachte.

"Ich habe einen Entschluss gefasst", hatte der König der Drachen gesagt, "du wirst zu der großen Stadt Drakia reisen und uns diese Pflanze besorgen.".
Die umherstehenden Drachen zischten, als sie dies hörten, schließlich wussten sie alle, dass sie sich mit den Menschen versöhnen mussten, damit die Pflanze wirkte.
"Seid still!", donnerte der Drache, "Ich hasse die Menschen doch genauso sehr wie ihr. Aber es geht hier um meinen Sohn, den rechtmäßigen Trohnfolger! Es kann uns nicht schaden, wenn sie uns die Pflanze besorgt und bis sie zurück ist, finden wir einen anderen Weg, das Heilmittel zu benutzen."
Nun wurde zustimmendes Gemurmel unter den Drachen laut.
"Ich persönlich werde sie zm Waldrand bringen, damit sie auch ja nicht davonkommt, und dann wird sie dafür sorgen, dass sie in die Stadt kommt. Ich weiß, dass dort Händler hinfahren, die vorher euer Dorf passieren, also sag mir nicht, dass das unmöglich ist, Menschenmädchen!"
Sabrina sah das allerdings anders, doch sie sagte nichts, sondern dachte nur:"Ich denke ja gar nicht dran! Sobald der Kerl mich am Waldrand abgesetzt hat und ich nach Hause gehen kann, bleibe ich dort. Der verwundete Drache tut mir sehr Leid, aber jeder weiß, dass es Selbstmord wäre, mit den Händlern zu fahren. Sie verachten uns und handeln nur mit uns, weil sie es sonst nicht bis in die Stadt schaffen würden."
Als hätte der König ihre Gedanken gelesen, sagte er:"Und glaub ja nicht, du kannst uns einfach so vergessen, sobald du zu Hause bist! Wir geben dir einen Sommer Zeit, wenn du bis dahin nicht zurück bist, werden wir dich und deine ganze Familie und alle eurer Nachkommen verfluchen. Und Drachenmagie ist unaufhebbar."


Sabrina kehrte abrupt ins Hier und Jetzt zurück, als jemand plötzlich an der Tür klopfte.
"Beeil dich, der König wartet schon und er ist nicht willens, wegen dir lange rumzutrödeln!"
Seufzend stand sie auf, zog sich an, flocht ihren Zopf neu und wusch sich in einem Bächlein, das direkt durch ihre Kammer floss, das Gesicht.
Dann ging sie zur Tür und trat hindurch.









Das nächste Kapitel erscheint in Kürze!;)

written by Sabrinahorsi