Name: Gast
Drachen: (noch) keine
Punkte: (noch) keine
Gold: 1800
Forum  News  Highscore  Dragopedia  27.01.2020 22:11:42 Uhr

Beweise Dich als meisterhafter Stratege, schlauer Händler und kluger Herrscher in Dragosien, dem Land der Drachen.

Errichte eine Siedlung, baue eine Drachenzucht auf und messe Dich in der königlichen Liga der Drachen.

Spiele online, direkt im Browser, in einer Welt mit realen Spielern, echter Strategie, friedlichem Handel und sportlichem Vergleich.

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Profil der Gilde Monster der Lindwurmfeste (MoLi).
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Die Mitglieder und ihre Drachen:

Gildenprofil:

Die Monster der Lindwurmfeste.
...und plötzlich wurde mir schwarz vor Augen. Nach einer Weile dämmerte mir (hihi- "dämmerte" ist hier ein lustiger Ausdruck), dass dass die Schwärze, die mich umfing überhaupt nichts mit einer Ohnmacht oder irgendwelchen Unzulänglichkeiten meiner Augen zu tun hatte. Und es war nicht nur schwarz. Es war auch eng. Verdammt eng.
Eigentlich viel zu eng für einen stattlichen Lindwurm...Doch halt.
Vieleicht sollte ich doch besser von Vorne anfangen. Es war an einem düsteren Tag kurz vor dem allerersten Tag... Nein das ist jetzt doch zu früh.
Es war an einem düsteren Tag an den düsteren Hängen der gar nicht düsteren Lindwurmfeste im Westen von Zamonien.Die ehrenwerte Lindwurmin Morla war gerade wieder einmal dabei,ihr Lieblingsgedicht "Ode an einen rot-weiß geringelten Blaukohl" neu zu ersinnen, als sich auf unerklärliche Weise ein Loch im Raum-Zeitkontinuum auftat. Als Morla nun - zu ihrem großen Verdrusss erfolglos -über ihren Versen sinnend ihres Weges ging, stolperte sie ausgerechnet über ein Kohlgewächs und viel genau in den thaumischen Strudel hinein.
Und hier beginnt ihr großes Abenteuer, über das sie nun selbst berichten wird.


^ ^Morla's Geschichte ^
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Lieber Leser. Zunächst ein herzliches Willkommen bei uns auf der (dragosischen) Lindwurmfeste. Gestatten, dass ich mich vorstelle: Ich bin Morla. Die uralte Morla. Sozusagen die Urmutter der Gilde der Monster der Lindwurmfeste. Lass mich dir die Geschichte erzählen, wie wir zamonischen Lindwürmer nach Dragosien kamen, wie wir hier ein Zuhause gefunden haben und schließlich an dieser Stelle die Lindwurmfeste erbauten. Als Bewohnerin der Lindwurmfeste (damals in Zamonien) sog ich bereits mit dem ersten Fläschchen die Sucht nach Literatur, Dichtung und Verseschmieden auf. Wir Jungdrachen hatten alle einen Lieblingsdichter (ähnlich wie sie hierzulande von den Dragballstars schwärmen, also mit Sammelkarten, Fähnchen und allem...),dem wir so gut es eben ging nacheiferten. Und mein Schwarm war der in weiten Teilen des Landes völlig zu unrecht unterschätzte Danzelot von Silbendrechsler. Er war berühmt (oder berüchtigt?)für seine kulinarischen Gedichte und Gartenballaden. Ich gebe zu, das hört sich wenig spektakulär an, vergleicht man die Thematik mit der der Prinz Kaltbluth-Romane des Grafen Zamoniak Klanthu zu Kainomaz. Aber eben jene Danzelot'schen Verse brachten in mir eine Saite zum klingen, die
...äh...irgendwie...du verstehst schon? Wie dem auch sei, Silbendrechsler war mein Held. Und ich versuchte mich natürlich ebenfalls mit Gedichten in seinem Gebiet. Jedoch musste ich bald feststellen, dass es schwerer ist, ein kulinarische Gedicht zu verfassen, als ich mir vorgestellt hatte. Erst nach Jahrzenhnte langen Versuchen gelang mir ein einziges Gedicht: die "Ode an einen rot-weiß geringelten Blaukohl". Und in jeder freien Minute
(ja, damals hatte ich davon aber auch wirklich viele!) tüftelte ich an Verbesserungen und weiteren Strophen. So auch an diesem düsteren Sonntag Nachmittag. Irgendwie hätte ich der seltsamen Atmosphäre (kühle Winde, dann plötzlich Sturm und Hagel, gefolgt von strahlendem Sonnenschein und dann wieder Gewitter
mit grün und rot zuckenden Blitzen) wohl etwas mehr Aufmerksamkeit widmen sollen. Jedenfalls weilten meine Gedanken bei meinem rot-weiß geringelten Blaukohl während meine Hinterläufe ziellos umherwanderten. Und plötzlich wurde mir schwarz vor Augen. Nach einer Weile dämmerte mir (hihi- "dämmerte"
ist hier ein lustiger Ausdruck),dass die Schwärze, die mich umfing überhaupt nichts mit einer Ohnmacht oder irgendwelchen
Unzulänglichkeiten meiner Augen zu tun hatte. Und es war nicht nur schwarz. Es war auch eng. Verdammt eng. Eigentlich viel zu eng für einen stattlichen Lindwurm. Während ich so darüber grübelte, was mir da gerade widerfahren war, hörte ich ein langsam anschwellendes Murmeln und Brummeln. Ich begann mich zu winden und heftig zu strampeln, um dieser Enge zu entkommen. Und dann - nach einer Ewigkeit - hörte ich ein lautes Knacken. Explosionnsartig gaben die Wände meines Gefängnisses nach. Und auf einmal hatte meine Augen andere Probleme, als ihre scheinbare Blindheit: Alles war weiß! Und erneut dachte ich, ich bin nun wirklich Blind geworden. Schließlich bemerkte ich, dass mich nur das gleißende Licht geblendet hatte. Aber was war mit meinen stolzen Schwingen passiert? Was mit den respekteinflößenden muskulösen Pranken? Ich fuhr mir mit der Zunge über die Zäh...Da waren ja gar keine Zähne!? Und hinter mir lagen komisch geformte, verdammt harte und spitze Scherben in gewölbten Formen. Um mich herum hoppsten seltsame kleine Kerle mit langen spitzen Hütchen. Das war nun alles sehr verwirrend. Schließlich musste ich akzeptieren, dass mich irgendeine - wahrscheinlich quantenmechanisch bedingte - Irregularität der Realität an einen fernen Ort und in den Körper eines Drachenbabys katapultiert hatte. Und das schlimmste: ich hatte jedes Gefühl für die Dichtkunst verloren! So also kam ich nach Dragosien. Natürlich habe ich bald gelernt, mich hier durchzusetzen. Schließlich fand ich diesen kleinen Zweibeiner aus der Spezies Oblivion vulgaris (Vergesslichkeit).
Diese seltsame Daseinsform aus der Familie der Monster des Alltags (Monsteradiedae ) erwies sich als ganz nützlich beim Aufbau meines neuen Zuhauses.Ich akzeptierte Friftar, so heißt der Wicht, als Knecht (er bevorzugt eine hochtrabendere Bezeichnung wie "Verwalter", oder "Trainer" - lächerlich). Und so wuchs eine neue Lindwurmfeste heran. Die Kammer,in der ich diesen Ort betreten hatte,
erwies sich auch weiterhin als ein wundersamer Fleck. Immer wieder erschien in diese Kammer ein thaumischer Strudel und spuckte ein Drachenei aus. Viele der geschlüpften Küken erwiesen, sich genau wie ich, als frühere Bewohner der zamonischen Lindwurmfeste. Nun, in letzter Zeit kamen aber immer weniger Eier durch diesen Strudel. Manchmal frage ich mich, ob das damit zusammen hängen könnte, das Friftar endlich begriffen hat, wie er unsere Höhlen ordentlich herrichtet? Jedenfalls waren die früher aber so was von abtörnend, dass jeder Gedanke an amouröse Abenteuer allzu abenteuerlich erschien... Nun ja, seit einiger Zeit suchen wir uns unsere Liebschaften aber selber und so kam es, dass die Bewohner der Lindwurmfeste immer mehr wurden. Und so leben wir nun alle zusammen in der neuen Feste, und lassen es uns gut gehen. Erstaunlich ist nur, dass keiner der hier gestrandeten zamonischen Lindwürmer sein dichterisches Talent behalten oder wiedererlangt hat.
Ach was soll's. Wir haben ja Dragball!

^Legendäre Erfolge der MoLi-Dragballmannschaften ^ ^ ^
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